Pressemitteilung
Gateway Gardens im Deutschen Architekturmuseum

05. November 2014

Die Entwürfe für Gateway Gardens, dem jüngsten Stadtteil von Frankfurt am Main, sind ab 8. November 2014 Gast im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in der Mainmetropole. Im Rahmen der Ausstellung „Himmelstürmend“ werden die visionären Modelle der finalen acht Architekturentwürfe für vier Hochhausstandorte präsentiert. Die Entwürfe sind das Ergebnis eines zweistufigen städtebaulichen Studienverfahrens. Dieses war im Februar 2014 von der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens ausgelobt worden. Von ursprünglich insgesamt 16 teilnehmenden internationalen Architekturbüros kamen im Mai 2014 acht in die finale Runde. Die Ausstellung ist bis zum 19. April 2015 geöffnet. 

Gateway Gardens ist mit 700.000 Quadratmetern projektierter Bruttogeschossfläche auf einem Areal von 35 Hektar eine der größten Quartiersentwicklungen in einer Airport City in Europa. Hinter Gateway Gardens steht dabei das gemeinschaftliche Engagement der Fraport AG, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, der OFB Projektentwicklung GmbH sowie der Stadt Frankfurt am Main. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung des neuen Stadtteiles von Frankfurt am Main bis 2021. Seit Fertigstellung des ersten Gebäudes in Gateway Gardens konnten bereits 30 Prozent der Flächen vermarktet werden. Inzwischen arbeiten über 4.500 Menschen in den in Gateway Gardens ansässigen Unternehmen. Nach Ende der Vermarktung werden es bis zu 18.000 Menschen sein. 

Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, sieht die Entwürfe als Meilenstein für die Region: „In Gateway Gardens werden bis zu 18.000 Arbeitsplätze entstehen und damit eine wichtige Perspektive für den Wohlstand der Menschen in der gesamten Region. Doch hier entsteht auch ein lebendiger Stadtteil von Frankfurt, in dem Lebens- und Arbeitsqualität städtebaulich geplant und realisiert werden. Hier können Unternehmen die perfekte Visitenkarte für ihren Firmensitz gestalten und haben die Möglichkeit von einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas zu profitieren. Und für Frankfurt wird mit Gateway Gardens eine zweite Skyline im Westen entstehen, ein Meilenstein in der architektonischen Entwicklung der Stadtgeschichte.“ 

„Wir sehen unsere Aufgabe in der verantwortungsvollen Entwicklung eines lebendigen Stadtquartieres“, erläutert Josef Michel, zuständiger Projektleiter für das Studienverfahren bei der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens. „Die Ergebnisse des Studienverfahrens tragen zu Recht die Bezeichnung „Visionen“. Sie sind die Chance für Konzerne, ihre Unternehmenszentrale an prägnanter Stelle in einem attraktiven Umfeld an einem der wichtigsten europäischen Verkehrsknotenpunkte darzustellen“, so Michel weiter. 

Auch Nikolaus Bieber, als Geschäftsführer von Groß & Partner einer der Gesellschafter von Gateway Gardens, betont die Bedeutung der Architektur für Gateway Gardens: „Die Entwürfe setzen die mit der außergewöhnlichen Architektur des Alpha Rotex begonnene Entwicklung fort. Dabei zeigt das Quartier mit seinem urbanen Nutzungsmix und seiner Architektursprache Vielfalt und Individualität. Gateway Gardens ist mit dem Konzept des Global Business Village ein lebendiger, lebenswerter und mit Blick auf Unternehmen stark internationaler und innovativer Stadtteil. Dazu wird auch der Bau der neuen S- Bahn-Station „Gateway Gardens“ beitragen, deren Eröffnung für 2019 geplant ist. Damit wird der Stadtteil optimal in die Rhein-Main-Region eingebunden sein.“ 

Mit Realisierung der neuen Hochhäuser erhält die Stadt Frankfurt am Main im Südwesten eine neue Skyline. Die vier neuen Türme bieten die Möglichkeit für individuelle Landmark-Buildings mit bester Visibilität. Die Grundstücke befinden sich an zwei prominenten Eingangsbereichen im Norden und Osten des Areals direkt am Frankfurter Autobahnkreuz. 

Die detaillierten Bebauungsentwürfe sollen Unternehmen, Investoren und Projektentwickler inspirieren und konkrete architektonische Gestaltungsvorschläge anbieten. Die zum Teil bis zu 80 Meter hohen Türme werden auch das bereits fertiggestellte 68 Meter hohe Alpha Rotex in Gateway Gardens als bisher höchstes Bürogebäude am Flughafen voraussichtlich übertreffen.

Gateway Gardens verpflichtet sich auch zur Nachhaltigkeit. Die Entwürfe berücksichtigen die gesetzliche Energieeinsparverordnung ENEV 2014. Der gesamte Stadtteil Gateway Gardens wurde im Oktober 2014 für seine Nachhaltigkeit als erstes Quartier von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem DGNB-Zertifikat für Gewerbequartiere in Gold ausgezeichnet. Damit übernimmt der Frankfurter Stadtteil eine Vorreiterrolle in der Immobilienwirtschaft.

Mit dem nachfolgenden Link stehen Ihnen die Bilder der Entwürfe des Studienverfahrens zur Verfügung:

https://www.dropbox.com/sh/v7b8thuxc73nvuj/AAA5JXO_UQT8FMMnpDPa60Ds





Vision #1 von Zaha Hadid Architects, London

Der an imaginär gespannten Bogenlinien ausgerichtete Gebäudekörper verspricht Vielseitigkeit in Form und Raum. Die in Dreiecksflächen aufgelöste Fassadenkonstruktion unterliegt einem parametrisch erzeugten Algorithmus, der gezielt an wirtschaftliche und flugtechnische Aspekte angepasst werden kann. Der Grundriss ist so organisiert, dass vier separat nutzbare

Büroflügel als kleine Einheit um ein offenes zentrales Zentrum – sprich Atrium – rotieren. Das Atrium schafft durch seine großzügig gestalteten Brücken Verbindung und Aufenthaltszonen zugleich. Durch diesen Brückenschlag zwischen den Gebäudespangen werden weitere größere Zusammenschlüsse von Mieteinheiten möglich.





Vision #2 von Behnisch Architekten, Stuttgart

Der Entwurf des Hochhausgebäudes bildet eine besondere Eingangssituation zum Gebiet. Er schafft horizontal einen lebendigen Stadtraum, durch einen öffentlichen Durchgang im Erdgeschoss zum Park mit belebenden Nutzungen wie Gastronomie, kleinteiligen Einzelhandel oder kleine Gewerbebetriebe. Gleichzeitig schafft er vertikal einen weiteren lebendigen Stadtraum durch das Atrium. Es ist der zentrale Ort des Austausches der Nutzer. Galerien, Brücken und Treppen verbinden einzelne Plätze miteinander wie in einer Stadt. Der Gedanke des lebendigen Stadtraums wird somit horizontal und vertikal erlebbar. In den Obergeschossen befinden sich die optimal belichteten und maßgeschneidert teilbaren Bürobereiche. Aspekte der Nachhaltigkeit, wie Energieeffizienz, Aufenthaltsqualität und geeignete Materialwahl sind integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts.





Vision #3 von Coop Himmelb(l)au Wolf D. Prix & Partner, Wien

Der Flying Garden Tower ist die Synergie von Architektur und Energiedesign als Antwort auf die spezifischen Anforderungen des Standorts, die innovative, architektonische und technologische Lösungen erfordern, so dass Natur, Technik, Mensch und Gebäude in einer symbiotischen Beziehung stehen. Die elliptische Form des Gebäudes und seine Ausrichtung optimieren die Klimaeffizienz: die mit hohen solaren Lasten belasteten Ost- und Westfassaden sind durch die Pufferzonen der fliegenden Gärten geschützt, die Nord- und Südfassaden stellen energetisch die optimale Ausrichtung für Büroflächen dar.





Vision #4 von HPP Hentrich-Petschnigg & Partner, Düsseldorf

Die Kubatur schafft nachhaltige Werte innerhalb des heterogenen Umfeldes am Standort. Klare Strukturen, kurze Wege, Offenheit und Transparenz sind dabei die wesentlichen Eigenschaften der Corporate Architecture. Diese setzen sich auch in den kommunikativen, hochflexiblen und zugleich funktionalen Arbeitswelten fort. Zu der hohen Aufenthaltsqualität trägt das individuell regulierbare Raumklima bei. Steuerungspaneele je Mieteinheit unterstützen den Nutzer im Umgang mit der ressourcenschonenden Gebäudetechnik.





Vision #5 von gmp International, Berlin

Der Hochausentwurf airgarden integriert naturnahe, begrünte Erholungsflächen innerhalb des Hauses, die zusammen mit der effizienten Flächennutzung der Bürobereiche eine innovative, hochwertige Arbeitswelt bilden. Diese vertikalen Lufträume bilden vorgelagerte „Klimapuffer“, die vor Lärm und anderen Umwelteinflüssen geschützt eine freie Lüftung der anliegenden Büros erlauben. Die Büromodule bilden frei gestaltbare, flexible Flächen, die sowohl als zweiseitig belichtetes Großraumbüro, Gruppenbüro, Business-Club als auch als zweihüftige Zellenbüros gestaltet werden können. Ein zweischaliges Kastenfenster ermöglicht neben guter Wärmedämmeigenschaften den zusätzlichen Lärm- und Windschutz bei freier Fensterlüftung.





Vision #6 von Meixner Schlüter Wendt Architekten, Frankfurt am Main

Die signifikante Gebäudestruktur assoziiert unmittelbar Bilder, die an Landschafts- oder Waldstrukturen erinnern und wird der besonderen Torsituation gerecht. Die Baukörperstruktur entsteht durch die Rotation einer amorphen Grundfigur um einen fixen Gebäudekern. Die Rotation ist zum Teil minimal, zum Teil gravierend, so dass differenzierte räumliche Situationen entstehen, wie zum Beispiel die Eingangshalle oder der terrassierte Dachterrassenbereich. Diese Bereiche sind entsprechend zu besonderen Blickachsen in der Umgebung orientiert. Gebäudetypologisch ergeben sich dabei vielfältige Raumsituationen, Überlagerungen und Zwischenräume. Es entsteht eine variantenreiche Bürolandschaft.





Vision #7 von Schneider + Schumacher, Frankfurt am Main

Das Gebäude hat durch seine besondere Lage an der A5 eine Leuchtturmfunktion, profitiert vom visuellen Bezug zum Flughafen, zur Skyline von Frankfurt und zum Taunus und übersetzt dies in drei unterschiedlich hohe und entspreche und ausgerichtete Baukörper. Es ist horizontal mit einer Bandfassade aus Fenster- und Brüstungsbändern gegliedert. Die Kastenfenster haben innenliegende Lamellen und bieten, auch bei den zu öffnenden Ausstellflügeln, besten Wärme- und Schallschutz. Die Brüstungsbänder sind der unterschiedlichen Ausrichtung zur Sonne entsprechend im optimalen Neigungswinkel ausgebildet und mit PV- Modulen belegt. Das energetische Konzept sieht ein autarkes Gebäude vor, welches lokale Ressourcen nutzt und über seine Gebäudetechnikanlagen eine hohe Energieeffizienz erreicht.





Vision #8 von Hadi Teherani Architects, Hamburg

Am markanten Osteingang des Stadtquartiers Gateway Gardens entsteht weithin sichtbar ein Gebäude, das nicht nur städtebaulich, sondern auch in seiner Nachhaltigkeit ein Zeichen setzen wird. Der Garden Tower, ideal gelegen an der Schnittstelle zwischen Stadt und dem lebendigen Airport-Areal, wird ein State-of-the-Art-Gebäude, das hohen Wiedererkennungswert garantiert. Ein hoher Grad an Funktionalität – gestützt auf ein zukunftsweisendes Energie- und Umweltkonzept – und in seiner Architektursprache ein dennoch poetisch anmutendes Gesamtensemble. Das Gebäude setzt sich aus einem System von zwölf gestapelten Kuben zusammen. Dies garantiert maximale Tageslichtversorgung als optimale Voraussetzung für die Arbeit. Gleichzeitig wird das Gebäude mit qualitativ hochwertigen, begrünten Gartenbereichen dem Stadtteil moderne Urbanität und hohe Aufenthaltsqualität verleihen.

Hintergrundinformation zu Gateway Gardens

Gateway Gardens ist das Global Business Village im Herzen von Europa und mit 700.000 Quadratmetern projektierter Bruttogeschossfläche auf einem Areal von 35 Hektar eine der größten Quartiersentwicklungen in einer Airport City in Europa.

Im Oktober 2014 wurde Gateway Gardens als erstes Gewerbequartier mit dem DGNB- Zertifikat in Gold für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Gateway Gardens war bis 2005 das Wohngebiet für Angehörige und Familien der US- Luftstreitkräfte der ehemaligen US Air Base Rhein-Main. Inzwischen ist das Gebiet nicht nur ein Quartier der Frankfurt Airport City, sondern als Frankfurt-Gateway Gardens auch ein neuer Stadtteil der Mainmetropole. Hinter Gateway Gardens steht das gemeinschaftliche Engagement der Fraport AG, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, der OFB Projektentwicklung GmbH sowie der Stadt Frankfurt am Main.

Seit Fertigstellung des ersten Gebäudes in Gateway Gardens, dem Cateringwerk der LSG Sky Chefs im Jahr 2008, konnten bereits 30 Prozent der Flächen vermarktet werden. Inzwischen arbeiten über 4.500 Menschen in den in Gateway Gardens ansässigen Unternehmen. Nach Ende der Vermarktung werden es bis zu 18.000 Menschen sein.

Pressekontakt:

Dietmar Müller
Pressesprecher Gateway Gardens
Telefon : +49 173 6733538
E-Mail : mueller(at)gateway-gardens.de